Washback

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Bezeichnung für große Bottiche, in denen die Gärung stattfindet.

Der Begriff Washback ist in Schottland vorherrschend. In anderen Gegenden ist die Bezeichnung Fermenter gebräuchlicher. Traditionell waren die Bottiche aus Oregon Pine, Lärche oder Eiche. Mittlerweile wird das Holz immer mehr durch Edelstahl ersetzt.

Der Grund hierfür liegt in der Natur des Holzes begründet. In ihm können sich Essigbakterien festsetzen, die das gärende Wash sauer werden lassen können. Das ist nur durch eine aufwändige Heißdampf-Sterilisation oder mit viel chemischen Reinigungsmitteln ansonsten zu verhindern.

Das oft vorgebrachte Argument, dass Whisky aus hölzernen Washbacks besser schmeckt ist ein Scheinargument. Die viele hundert Mal verwendeten Washbacks geben keine Geschmacksbestandteile mehr an die gärende Flüssigkeit ab. Gleichzeitig ist das Verhältnis von Holzoberfläche zu Washbackinhalt im Verhältnis zur Fassreifung verschwindent klein. Und die kurze Gärzeit von längstens sieben Tagen lässt ebenfalls keinen Aromatransfer bei neuen Washbacks zu.

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