Glenglassaugh
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| Brennerei-Info | |
| Name: | Glenglassaugh |
| Lage: | Speyside |
| Anschrift: | Glenglassaugh Distillery Portsoy, Banffshire, AB45 2SQ |
| Telefon: | +44-1261-842367 |
| Fax: | - |
| Homepage: | - |
| GPS-Koordinaten: | 57°40'45"N 2°44'15"W |
| Status: | aktiv |
| Eigentümer: | Scaent Group |
| Manager: | Graham Eunson (2008) |
Die schottische Whisky-Brennerei lag nicht nur in der Whisky-Region Speyside, sondern sie lag auch direkt am Fluss Spey, der der Region den Namen gab. Die Destillerie ist seit 1986 geschlossen. Am 29.2.2008 wurde die Brennerei durch die niederländische Finanzierungsgruppe Scaent von Edrington erworben.
Inhaltsverzeichnis |
Glenglassaugh-Geschichte
Übersicht
1874 Gegründet durch Mames Moir, Alexander und Thomas Morrison sowie Thomas Wilson
1875 Beginn der Produktion
1883 Thomas Wilson stirbt
1887 James Moir stirbt
1888 - 1892 Die Destillerie erhält neue Brennblasen und neue Gärbottiche
1892 Auch William Morrison stibt
1892 Verkauf der Brennerei an Robertson & Baxter
1892 Robertson & Baxter verkaufen die Brennerei an Highland Distilleries Co Ltd.
1908 Die Destillerie wird stillgelegt
1931 Die Produktion wird wieder aufgenommen
1936 Erneute Schließung
1956 Die Destillerie wird vollständig renoviert und neu ausgerüstet
1960 Die Brennerei wird wieder eröffnet
1986 Entgültige Schließung der Destillerie Glenglassaugh
1992 Die Lizenz für die Whisky-Herstellung wird aufgegeben
2008 Übernahme der Brennerei durch die Scaent Group von Edrington
24.11.2008 Der Betrieb wird wieder aufgenommen
Die Destillerie Glenglassaugh wird 1874 durch James Moir, den Brüdern Alexander und William Morrison, seinen Neffen, sowie dem Kupfterschmied Thomas Wilson aufgebaut. Die Brennerei befand sich auf dem Gelände der Craigmills Farm in der Nähe des Küstenstädtchens Portsoy zwischen der Mündung der Flüsse Deveron und Spey, welcher der Region ihren Namen gab. Nach einem Jahr begann die Whisky Produktion.
Alexenader Morrison ließ zwischen 1888 und 1892 neue Gärbottiche und Brennlasen installieren, nachdem 1883 Thomas Wilson und 1887 James Moir verstorben waren. Als 1892 dann auch noch sein Bruder William Morrison starb, verkaufte Alexander Morrison die Destillerie Glenglassaugh an Robertson & Baster, die zu der Zeit die größten Kunden für den Whisky von Glenglassaugh waren. Diese verkauften die Brennerei jedoch schon im selben Jahr an Highland Distilleriers Co Ltd..
1908 wurde die Destillerie dann stillgelegt, nachdem die Nachfrage nach Whisky stark eingebrochen war. Erst 1931 wurde die Produktion wieder aufgenommen. Jedoch schon nach 5 Jahren, 1936 wurde der Betrieb erneut eingestellt. Diesmal sollte es bis 1960 dauern, bis die Produktion wieder starten konnte. In der Zwischenzeit, von 1956 an, wurde die Brennerei vollständig renoviert und erhielt auch eine neue Ausrüstung. Die neuen Brennblasen waren doppelt so groß wie die alten, so daß die Kapazität der Destillerie nun doppelt so groß war wie vor der Renovierung.
Im November 1986 kam dann das Aus: die Destillerie Glenglassaugh wurde entgültig geschlossen. Die Lizenz für die Whisky Herstellung gibt es seit 1992 nicht mehr. Anfang 2008 dann die Überraschung: die niederländische Gruppe Scaent Group kauft Glenglassaugh. Am 24.11.2008 wird die Produktion wieder aufgenommen. Soviel zur Formulierung 'Endgültig'.
In den Anfangsjahren wurde das Malz noch selbst hergestellt. Das Torf für die Feuer stammte aus dem Crombie Moss, das in der Nähe lag. Später wurde das Malz unter anderem von Tamdhu Maltings gekauft.
Glenglassaugh-Produkte
Der Whisky von Glenglassaugh fand sich in vielen Blends, so auch in Laing's, Cutty Sark und The Famous Grouse.
Orginal Abfüllungen der Destillerie Glenglassaugh
Glenglassaugh 1973 40% Family Silver
Glenglassaugh 1987 21 Jahre 46% 0,7 Liter
Glenglassaugh Abfüllungen unabhängiger Abfüller
Glenglassaugh 1978 26 Jahre 51,1% 0,7 Liter Cadenhead's Authentic Collection
Glenglassaugh 1986 21 Jahre 53,4% Darker Sherry Cask 0,7 Liter Dewar Rattray Cask Collection
Glenglassaugh 1973 34 Jahre 52,0% 0,7 Liter Dewar Rattray Cask Collection
Glenglassaugh 1967 17 Jahre 40% 0,75 Liter Gordon & MacPhail Connoisseurs Choice
Glenglassaugh 1986 20 Jahre 40% 0,7 Liter Gordon & MacPhail Macphail's Collection
Glenglassaugh 1978 27 Jahre 46,7% 0,7 Liter Jack Wieber's Auld Distillers Collection
Glenglassauch 1986 20 Jahre 54,6% 0,7 Liter Jack Wieber's Old Train Line
Glenglassaugh 1984 25 Jahre 54,7% Sherry Butt 0,7 Liter Malts of Scotland
Glenglassaugh 1965 40 Jahre 47,7% 0,7 Liter Murray McDavid Mission Serie
Glenglassaugh 1973 33 Jahre 55,1% 0,7 Liter Murray McDavid Mission Gold Serie
Glenglassaugh 1978 28 Jahre 46,6% 0,7 Liter Murray McDavid Mission Gold Serie
Glenglassaugh 1986 20 Jahre 55,3% 0,7 Liter Murray McDavid Mission Gold Serie
Glenglassaugh 1974 22 Jahre 56,9% 0,7 Liter Scott's Selection
Glenglassaugh 1974 24 jahre 55,9% 0,7 Liter Scott's Selection
Glenglassaugh 1967 31 Jahre 55,8% Signatory Silent Stills
Glenglassaugh 1976 29 Jahre The Coopers Choice
Glenglassaugh 21 Jahre 46% 0,7 Liter Wilson & Morgan
Glenglassaugh-Anfahrtsbeschreibung
Besucherzentrum
Keines
Brennerei Ausrüstung
Eigene Mälzerei: Nein.
Anzahl und Größe Wash Backs: 6 je 500.000 Liter aus Edelstahl
Anzahl und Art Mash Tun: 1 mit 5 Tonnen
Anzahl und Größe Wash Stills: 1 mit 12.7290 Liter
Anzahl und Größe Spirit Stills: 1 je 17.184 Liter
Anzahl und Art Lagerhäuser: mehr als 6
Produktionskapazität: ca. 1.200.000 Liter Produktion 2010 ca, 110.000 Liter
Wasser
Das Wasser für die Whisky-Herstellung wurde aus der Glenglassaugh Quelle bezogen.